Tipps und Tricks: Sparen mit dem Handy / "connect": Mit bestimmten 

Anbietern bis zu 50 Prozent billiger telefonieren

Stuttgart (ots) - Wer häufig zum Handy greift, ärgert sich oftmals
über die hohe monatliche Mobilfunkrechnung. Dabei telefonieren
Handy-User mit Call-Through-Anbietern oft deutlich billiger, das
berichtet die Zeitschrift "connect" in ihrer neuen Ausgabe (Heft 2;
EVT: 24.1.2002). So verlangt der freie Anbieter Bluerate.de für
Gespräche ins deutsche Festnetz rund um die Uhr nur 19 Cent pro
Minute, für Anrufe in Mobilfunknetze ganztags überaus günstige 39
Cent. Selbst Handy-Gespräche ins Ausland reißen mit Preisen ab 20
Cent pro Minute kein Loch in die Kasse - ganz im Gegensatz zu den
Gebühren der Netzbetreiber T-D1 und D2 Vodafone, die oft über 50 Cent
pro Minute verlangen.

Um kräftig zu sparen, muss der Nutzer vorab unter www.bluerate.de
ein Guthaben im Wert von 10,25 oder 50 Euro ordern. Bezahlt wird per
Überweisung, Kreditkarte oder via Paybox direkt per Handy. Ist die
Zahlung erfolgt, sendet Bluerate dem Kunden per SMS eine PIN und die
0800-Einwahlnummer zu. Tipp: Häufig benutzte Rufnummern speichert man
am besten zusammen mit der mehrstelligen Einwahlnummer ab - sonst
tippt man sich unterwegs die Finger wund.

Auch wer mit einer Prepaidkarte telefoniert, kann sparen: Der
Anbieter Econo (www.econo.de) verlangt nur 38 Cent pro Minute
ganztags für Gespräche ins Festnetz - mehr als 50 Prozent weniger als
die Netzbetreiber.
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SMS über´s Internet nicht mehr kostenlos - Oder doch?

Aalen (ots) - Die gegenwärtige Preissteigerung zum Jahresbeginn
2002 hat auch vor den SMS-Versendern im Internet nicht halt gemacht.
Da die Netzbetreiber die SMS-Preise für Grossabnehmer um bis zu 270%
erhöht haben, mussten viele SMS-Versender ihre Versandbedingungen zum
Nachteil der User ändern. Einige bisher kostenlose Versender haben
ihren Dienst sogar völlig eingestellt.

Die Redakteure von Schnaeppchenjagd.de haben sich im Netz
umgesehen und unter dem einprägsamen Namen www.smsvergleich.de über
25 SMS-Anbieter getestet.

Das Fazit des Test lautet:

"Bei den kostenpflichtigen Anbietern beträgt der Preis pro
versendeter SMS zwischen 4 Cent und 19 Cent. In der Regel werden dann
Zusatzfunktionen z. B. eigenes Adressbuch, Absenderkennung und volle
160 Zeichen geboten.

Es gibt aber auch noch eine ganze Anzahl von SMS-Versendern, die
ihren Service kostenlos zur Verfügung stellen. Hier muss der User
dann Werbung in Kauf nehmen und auf Zusatzfuntkionen verzichten", so
Alexander Hornung, Geschäftführer von Schnaeppchenjagd.de.

Deshalb empfiehlt Schnaeppchenjagd.de den Usern sich vor dem
Versand auf www.smsvergleich.de über die aktuellen Konditionen der
verschiedenen Anbieter zu informieren.
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Mobilfunkstrahlung: Hysterie in Spanien
In Spanien hat sich Angst vor den Mobilfunkantennen ausgebreitet.
Auf Gran Canaria musste der Anbieter Telefonica nach Buergerprotesten
einen Sendemast abbauen. Bei Teruel in Ostspanien kappte ein
Dorfbuergermeister einer Mobilfunkanlage die Stromzufuhr.
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"connect"-Quick-Check in Handy-Shops: Null Ahnung von GPRS

   Stuttgart (ots) - Um die Kenntnis des neuen
Highspeed-Mobilfunk-Übertragungsverfahrens GPRS (General Packet Radio
Service), das jetzt bundesweit verfügbar ist, scheint es in den
Betreiber-Shops schlecht bestellt zu sein. Bei einem ersten Test für
die am Donnerstag erscheinende neue Ausgabe der Zeitschrift "connect"
(Nr. 4/2001, EVT: 8.02.2001) fragten die "connect"-Tester anonym in
jeweils zwei Shops von Viag Interkom (GPRS-Startdatum 24.01.2001) und
der Telekom (GPRS-Startdatum 1.2.2001) in Stuttgart und Baden-Baden
nach einer GPRS-Tarif-Broschüre sowie verfügbaren GPRS-Handys mit
Preisangabe.
  
   In den beiden Viag Interkom-Läden waren immerhin einige Exemplare
des zurzeit einzigen GPRS-tauglichen Handys (Motorola Timeport 260)
vorhanden. Allerdings wurde der Erwerb an einen Zwei-Jahres-Vertrag
bei einem Handy-Preis von 299 Mark geknüpft. Eine Tarifinformation
lag noch nicht vor. Auf die Frage nach den durch GPRS günstigeren
WAP-Preisen gab es zudem eine falsche Auskunft.
  
   In den T-Punkt-Läden wollte das Personal den "connect"-Testern zum
einen ein ungeeignetes Handy verkaufen bzw. ein anderes, ebenfalls
nicht GPRS-fähiges Modell anbieten, das aber nicht auf Lager war.
Tarifinformationen waren auch nicht vorhanden. Darüber hinaus wurden
die Kosten für die Datenübertragung mit völlig falschen Preisen
beziffert. Statt 19 Pfennig pro 10 Kilobyte (T-D1 GPRS-pro-Tarif mit
Grundgebühr von 19,95 Mark) behauptete der schlecht informierte
T-Punkt-Verkäufer, 10 Gigabyte kosteten um die 10 Pfennig.